•  
  •  

Gesundheitpraxis Monika Schwander - Dorfstr. 46 - 6222 Gunzwil - 041 930 08 91

Was ist ein Trauma?
Ein Trauma ist ein Ereignis, das den Menschen physisch und psychisch so überfordert, dass es mit den normalen Bewältigungsstrategien nicht verarbeitet werden kann.  Traumasymptome entstehen nicht nur durch das traumatische Erlebnis selbst, sondern durch erstarrte Energie, die nach dem traumatischen Erlebnis nicht aufgelöst worden ist. Körper und Seele bleiben in schockiertem Zustand. Das Gehirn hat keine Chance zu verarbeiten, was tatsächlich passiert ist, weil alles zu schnell passierte und nicht richtig eingeordnet werden konnte.


Nach einem Trauma ist nichts mehr wie es einmal war!
Das Gefühl von Sicherheit ist abhanden gekommen. Das eigene Selbst- und Weltverständnis ist zutiefst erschüttert, die Welt steht Kopf und alles gerät aus den Fugen!  Zum Beispiel nach

  • Unfall (als Opfer, Angehöriger, Helfer, Verursacher)
  • Überfall , Gewalterlebnisse, sexuelle Gewalt, Krieg
  • Naturkatastrophen, Verlust Angehöriger
  • Mobbing
  • traumatische Trennung, Scheidung
  • schwere Krankheit (eigene, Angehörige)
  • Burnout, Existenzbedrohung, Arbeitslosigkeit
  • Traumatische Erfahrungen in der Kindheit, Missbrauch, Vernachlässigung, Verlust von Bezugspersonen
  • Geburtserlebnisse, vor, während und nach der Geburt, Mutter und Kind
  • pränatale Traumatisierung wie  verlorener Zwilling, Trauma der Mutter während der Schwangerschaft

Die somatische Trauma-Arbeit STA®
Die somatische Trauma-Arbeit STA® wurde von Irena Tüscher nach jahrelanger Arbeit mit traumatisierten Menschen entwickelt. Die STA® beinhaltet Methoden der Trauma Therapie nach Babette Rotschild, Peter Levine, Transaktionsanalyse, Kinesiologie, Akupressur und IEET®.
STA® baut auf neurobiologischem Grundlagenwissen auf, insbesondere auf dem Wissen über das limbischen System, welches für die emotionale Bewertung einer Erfahrung verantwortlich ist. Sie beinhaltet den Aufbau von Ressourcen, gezieltes Stabilisieren durch Reduktion von traumatischem Stress, eine klare Strukturierung der Gespräche bis zur eigentlichen Behandlung der gemachten traumatischen Erfahrung, damit das Ereignis integriert und im Bewusstsein richtig eingeordnet und verankert werden kann.
Deshalb ist es nötig zu klären, was wann, wie und unter welchen Umständen genau passiert ist, damit das Gehirn die Erfahrung nun korrekt speichern, verarbeiten und integrieren kann.

Eine generalisierte Angststörung ist oft die Folge einer unverarbeiteten traumatischen Erfahrung. Dem Gehirn ist nicht klar, wo genau die Ängste hin gehören und wo der Mensch tatsächlich einer Bedrohung ausgesetzt war. Es überträgt die Angst zuerst in alle Situationen, die irgendwie mit der traumatischen Situation verbunden sind. Doch die Angst gehört zu einem bestimmten Ereignis, das zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort passiert ist.
Deshalb braucht es eine Umprogrammierung im Gehirn.